Schuldenberg – und dann noch die Alimente!

Meine Frau möchte sich Scheiden lassen. Seit letztem August ging es sehr schnell mit der Ehe bergab. Seit dem November möchte meine Frau die Scheidung. Sei meinte das Sie mich nicht liebt bzw. mich nie geliebt hat. Das nach fast 10 Jahre Ehe.
Wir haben drei Kinder (9,6,4 Jahre)
Dazu kommt noch das ich Selbständig bin und wegen einer früheren Tätigkeit (die war auch auf selbständiger Basis) bin ich extrem ins Minus geraten. Meine Schulden belaufen sich so um die 150.000 EUR. Ich habe keinen Grund noch eine Wohnung die als Sicherheit dienen könnte. Aus diesem Grunde ist meine Frau und ich im Juli zu einem Anwalt gegangen. Der hat mir zu einem Ausgleich geraten. Somit bezahlten wir ab dem August nichts mehr an die Gläubiger und strebten den Ausgleich an. Letzten Donnerstag wurde dieser Eröffnet. Nun mein Problem. Meine Frau hat mich im Stich gelassen.
Ich muß nun für drei Kinder Alimente bezahlen. Das sind mehr als 700 EUR. Die monatliche Ausgleichsrate die ich auf die Seite bringen muß sind ca. 2.000 EUR. Ich muß Miete zahlen von ERU 600 für die Privatwohnung und EUR 300 für die Büromiete. Auf grund meiner Tätigkeit braue ich auch einen PC und ein Kfz. Für diese zahle ich auch mtl. je EUR 150 an Kredit zurück.
Sie sehen also ich habe eine extreme Belastung jeden Monat. Niemand hilft mir!! Ich kann nicht mal die EUR 55.000 die ich auf zwei Jahre zurückzahlen muß bei einer Bank auf einmal aufnehmen um diese mit einer längern Laufzeit von ca. 8 Jahren zurück zu zahlen.
Was kann ich in meiner Situation machen?? Bin ich wirklich zu Konkurs bestimmt und muß ich in Zukunft als Sandler leben?? Niemand fragt mich wie ich meine Belastungen trage. Meine drei Kinder fehlen mir sehr und ich hatte schon ein Gespräch mit meinem ältesten Sohn weil dieser nicht bei seiner Mutter wohnen wollte.
Wie soll ich nur aus dieser Situation kommen??? Können Sie mir Helfen???
Bitte Helft mir!!!

Sehr geehrter Herr,
vielen Dank für Ihre eMail. So wie Sie Ihre Situation beschreiben stehen Sie unter einem enormen Druck, der für Sie sicher nur schwer auszuhalten ist. Es ist in den letzten Monaten alles zusammengekommen: Der Ausgleich, die Trennung von Ihren Kindern, das Gefühl dass Sie Ihre Frau im Stich gelassen hat und die Schuldensituation, mit der Sie nun konfrontiert sind.
In dieser Situation hatten Sie sicher schon das Gefühl, dass Ihnen alles über den Kopf hinauswächst. Doch wichtig ist nun, möglichst den Überblick zu behalten. Dass Sie den Überblick noch haben zeigen Sie, indem Sie mir Ihre Problemlage sehr klar beschrieben haben. Das ist sehr gut so.
Ich kann Ihnen nur raten, „Häufchen“ zu machen: Welche Probleme gehören zusammen und können gemeinsam in Angriff genommen werden? Wenn Sie nach dieser Frage sortieren, dann könnte es drei Bereiche geben: Die finanzielle Situation, die Beziehung zu Ihren Kindern und die Trennung von Ihrer Frau (mit dem Gefühl, von ihr im Stich gelassen zu sein).
Zu Ihrer finanziellen Situation: Ich kann Ihnen im Moment nur sehr schwer weiterhelfen, da mir noch einige Informationen fehlen. Ich möchte Ihnen deshalb ein paar Fragen stellen, die Sie sich entweder selber überlegen können oder mir darauf antworten können, damit wir weiterhin gemeinsam Überlegungen anstellen können:
1) Wie sind die Alimente für Ihre Kinder festgesetzt worden?
2) Brauchen Sie für Ihre Tätigkeit ein separates Büro, könnten Sie nicht z.B. von Ihrer Wohnung aus arbeiten?
3) Wäre es möglich auf ein billigeres Auto und einen billigeren PC umzusteigen?
4) Sie haben mir Ihre Ausgaben sehr genau aufgelistet. Gibt es auch einen Betrag, mit dem Sie monatlich auf der Einkommensseite kalkulieren können (mir ist bewusst, dass das als Selbständiger mitunter sehr schwer ist!)?
Wie Sie vielleicht sehen geht es in meinen Fragen vor allem darum abzuschätzen, ob es Möglichkeiten gibt, den Betrag auf der Ausgabenseite zu verringern. Die zweite Möglichkeit wäre zu überprüfen ob es Möglichkeiten gibt, Ihr Einkommen zu erhöhen. Dies kann durch zusätzliche (oder andere) Arbeit passieren, es könnte aber auch sein, dass Sie Anspruch auf irgendwelche Förderungen oder Unterstützungen haben. Diese hängen meist vom Einkommen ab – deshalb kann ich Ihnen dazu im Moment keine genaueren Informationen geben.
Um Ihnen Ihre finanzielle Situation noch einmal genau vor Augen zu führen hilft Ihnen vielleicht auch unsere Online-Haushaltsbilanz weiter, die Sie unter dem Bereich „Schulden“ im maennernet.at finden. Dort können Sie Ihre finanzielle Situation detailliert berechnen. Weiters kann ich Ihnen die Schuldenberatung des IfS empfehlen, die es in Bregenz, Bludenz und in Feldkirch  gibt. Wenn Sie möchten können Sie dort anrufen und einen Termin mit einem Schuldenberater ausmachen. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass Sie unter Umständen einige Zeit warten müssen, bis Sie einen Termin bekommen. In dieser Zeit können Sie gerne mit mir in Mailkontakt bleiben.
Zur Beziehung zu Ihren Kindern: Ich weiß nicht, wie Ihre Besuchsrechtsregelung derzeit aussieht. Sie haben geschrieben, dass Ihr Sohn nicht bei seiner Mutter wohnen möchte. Haben Sie überlegt, Ihren Sohn bei sich aufzunehmen? Haben Sie mit seiner Mutter darüber gesprochen? Oder kommt das für Sie nicht in Frage? Ich kann Sie nur dazu ermuntern, einen regelmäßigen Besuchskontakt zu pflegen. Es schmerzt sehr, wenn man seine Kinder nur noch sporadisch sieht. Oft geht es nur darum, dass sie plötzlich nicht mehr in der Nähe sind – so wie man es früher Tag für Tag gewohnt war. An diesen Umstand muss man sich zuerst einmal gewöhnen. Ich denke aber, dass auch ein Kontakt mit den Kindern, z.B. an jedem zweiten Wochenende, sehr erfüllend sein kann. Wichtig ist es dann, diese Zeit zu nutzen, in den wenigen Stunden wirklich für die Kinder da zu sein. Wenn Ihnen das gelingt kann sich eine sehr tolle Beziehung entwickeln.
Zur Trennung von Ihrer Frau: Sie schreiben, dass Ihre Frau Sie im Stich gelassen hat. Ich kann mir vorstellen, dass Sie deshalb wütend auf sie sind. Eine Trennung, sogar wenn Sie von beiden gewollt gewesen wäre, hinterlässt immer tiefe Wunden. Noch dazu kommt, dass Ihre Frau nun behauptet, sie hätte Sie nie geliebt. Glauben Sie ihr das? Nach fast zehn Jahren Ehe tut die Trennung sicher auch Ihrer Frau weh, auch wenn sie das Ihnen gegenüber wahrscheinlich zu verbergen versucht. Da sagt man manchmal Dinge, die man vielleicht gar nicht sagen wollte. Versuchen Sie, ihr diese Dinge nicht zu übel zu nehmen und sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mit Ihr wieder darüber zu unterhalten. Aber schauen Sie im Moment vor allem auf sich: Haben Sie etwas oder jemanden, das/der Ihnen dabei hilft, Ihren Schmerz zu ertragen? Versuchen Sie das Thema nicht unter den Teppich zu kehren, sondern sich möglichst damit zu beschäftigen. Nur so besteht die Möglichkeit, dass Sie bald wieder ohne Zorn auf Ihre Frau zugehen können. Und das erscheint mir wichtig, denn egal ob Sie ein Paar sind oder nicht: Sie werden ein Leben lang gemeinsam die Eltern Ihrer Kinder sein. Um so besser Sie miteinander reden können, desto besser ist das für Sie, vor allem aber für Ihre Kinder! Wenn Sie sich entschließen dazu Hilfe in Anspruch zu nehmen, dann kann ich Ihnen eine der IfS-Beratungsstellen in Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch, Bludenz oder Andelsbuch sowie das Ehe- und Familienzentrum (EFZ) in Feldkirch (Tel. 05522/74139-0) empfehlen. An die IfS-Beratungsstellen können Sie sich auch wenden, wenn Sie fragen zum Umgang mit Ihren Kindern haben. Sie können uns aber auch jederzeit wieder eine eMail schicken.
Zusammenfassend möchte ich Sie noch einmal dazu auffordern, den Kopf nicht hängen zu lassen und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen! Holen Sie sich Hilfe, wo Sie Hilfe brauchen. Einen ersten Schritt haben Sie ja schon gemacht, in dem Sie mir Ihre Mail geschickt haben. Vor allem wir Männer tun uns oft schwer damit Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn man aber jemanden hat, der einen in einer schwierigen Situation begleitet, dann lichtet sich der Nebel oft schneller, als man es selbst für möglich hält.
Ich hoffe, Ihnen fürs Erste mit dieser Mail weitergeholfen zu haben. Ich wünsche Ihnen alles Gute, und scheuen Sie sich nicht, mir einfach wieder zu schreiben!
Mit freundlichen Grüßen,

www.vordermann.at

 

vielen Dank für Ihre eMail. So wie Sie Ihre Situation beschreiben stehen Sie unter einem enormen Druck, der für Sie sicher nur schwer auszuhalten ist. Es ist in den letzten Monaten alles zusammengekommen: Der Ausgleich, die Trennung von Ihren Kindern, das Gefühl dass Sie Ihre Frau im Stich gelassen hat und die Schuldensituation, mit der Sie nun konfrontiert sind.
In dieser Situation hatten Sie sicher schon das Gefühl, dass Ihnen alles über den Kopf hinauswächst. Doch wichtig ist nun, möglichst den Überblick zu behalten. Dass Sie den Überblick noch haben zeigen Sie, indem Sie mir Ihre Problemlage sehr klar beschrieben haben. Das ist sehr gut so.
Ich kann Ihnen nur raten, „Häufchen“ zu machen: Welche Probleme gehören zusammen und können gemeinsam in Angriff genommen werden? Wenn Sie nach dieser Frage sortieren, dann könnte es drei Bereiche geben: Die finanzielle Situation, die Beziehung zu Ihren Kindern und die Trennung von Ihrer Frau (mit dem Gefühl, von ihr im Stich gelassen zu sein).
Zu Ihrer finanziellen Situation: Ich kann Ihnen im Moment nur sehr schwer weiterhelfen, da mir noch einige Informationen fehlen. Ich möchte Ihnen deshalb ein paar Fragen stellen, die Sie sich entweder selber überlegen können oder mir darauf antworten können, damit wir weiterhin gemeinsam Überlegungen anstellen können:
1) Wie sind die Alimente für Ihre Kinder festgesetzt worden? 2) Brauchen Sie für Ihre Tätigkeit ein separates Büro, könnten Sie nicht z.B. von Ihrer Wohnung aus arbeiten? 3) Wäre es möglich auf ein billigeres Auto und einen billigeren PC umzusteigen? 4) Sie haben mir Ihre Ausgaben sehr genau aufgelistet. Gibt es auch einen Betrag, mit dem Sie monatlich auf der Einkommensseite kalkulieren können (mir ist bewusst, dass das als Selbständiger mitunter sehr schwer ist!)?
Wie Sie vielleicht sehen geht es in meinen Fragen vor allem darum abzuschätzen, ob es Möglichkeiten gibt, den Betrag auf der Ausgabenseite zu verringern. Die zweite Möglichkeit wäre zu überprüfen ob es Möglichkeiten gibt, Ihr Einkommen zu erhöhen. Dies kann durch zusätzliche (oder andere) Arbeit passieren, es könnte aber auch sein, dass Sie Anspruch auf irgendwelche Förderungen oder Unterstützungen haben. Diese hängen meist vom Einkommen ab – deshalb kann ich Ihnen dazu im Moment keine genaueren Informationen geben.
Um Ihnen Ihre finanzielle Situation noch einmal genau vor Augen zu führen hilft Ihnen vielleicht auch unsere Online-Haushaltsbilanz weiter, die Sie unter dem Bereich „Schulden“ im maennernet.at finden. Dort können Sie Ihre finanzielle Situation detailliert berechnen. Weiters kann ich Ihnen die Schuldenberatung des IfS empfehlen, die es in Bregenz (05574/46185-0), Bludenz (05552/62303-0) und in Feldkirch (05522/75902-0) gibt. Wenn Sie möchten können Sie dort anrufen und einen Termin mit einem Schuldenberater ausmachen. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass Sie unter Umständen einige Zeit warten müssen, bis Sie einen Termin bekommen. In dieser Zeit können Sie gerne mit mir in Mailkontakt bleiben.
Zur Beziehung zu Ihren Kindern: Ich weiß nicht, wie Ihre Besuchsrechtsregelung derzeit aussieht. Sie haben geschrieben, dass Ihr Sohn nicht bei seiner Mutter wohnen möchte. Haben Sie überlegt, Ihren Sohn bei sich aufzunehmen? Haben Sie mit seiner Mutter darüber gesprochen? Oder kommt das für Sie nicht in Frage? Ich kann Sie nur dazu ermuntern, einen regelmäßigen Besuchskontakt zu pflegen. Es schmerzt sehr, wenn man seine Kinder nur noch sporadisch sieht. Oft geht es nur darum, dass sie plötzlich nicht mehr in der Nähe sind – so wie man es früher Tag für Tag gewohnt war. An diesen Umstand muss man sich zuerst einmal gewöhnen. Ich denke aber, dass auch ein Kontakt mit den Kindern, z.B. an jedem zweiten Wochenende, sehr erfüllend sein kann. Wichtig ist es dann, diese Zeit zu nutzen, in den wenigen Stunden wirklich für die Kinder da zu sein. Wenn Ihnen das gelingt kann sich eine sehr tolle Beziehung entwickeln.
Zur Trennung von Ihrer Frau: Sie schreiben, dass Ihre Frau Sie im Stich gelassen hat. Ich kann mir vorstellen, dass Sie deshalb wütend auf sie sind. Eine Trennung, sogar wenn Sie von beiden gewollt gewesen wäre, hinterlässt immer tiefe Wunden. Noch dazu kommt, dass Ihre Frau nun behauptet, sie hätte Sie nie geliebt. Glauben Sie ihr das? Nach fast zehn Jahren Ehe tut die Trennung sicher auch Ihrer Frau weh, auch wenn sie das Ihnen gegenüber wahrscheinlich zu verbergen versucht. Da sagt man manchmal Dinge, die man vielleicht gar nicht sagen wollte. Versuchen Sie, ihr diese Dinge nicht zu übel zu nehmen und sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mit Ihr wieder darüber zu unterhalten. Aber schauen Sie im Moment vor allem auf sich: Haben Sie etwas oder jemanden, das/der Ihnen dabei hilft, Ihren Schmerz zu ertragen? Versuchen Sie das Thema nicht unter den Teppich zu kehren, sondern sich möglichst damit zu beschäftigen. Nur so besteht die Möglichkeit, dass Sie bald wieder ohne Zorn auf Ihre Frau zugehen können. Und das erscheint mir wichtig, denn egal ob Sie ein Paar sind oder nicht: Sie werden ein Leben lang gemeinsam die Eltern Ihrer Kinder sein. Um so besser Sie miteinander reden können, desto besser ist das für Sie, vor allem aber für Ihre Kinder! Wenn Sie sich entschließen dazu Hilfe in Anspruch zu nehmen, dann kann ich Ihnen eine der IfS-Beratungsstellen in Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch, Bludenz oder Andelsbuch sowie das Ehe- und Familienzentrum (EFZ) in Feldkirch empfehlen. An die IfS-Beratungsstellen können Sie sich auch wenden, wenn Sie fragen zum Umgang mit Ihren Kindern haben. Sie können uns aber auch jederzeit wieder eine eMail schicken.
Zusammenfassend möchte ich Sie noch einmal dazu auffordern, den Kopf nicht hängen zu lassen und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen! Holen Sie sich Hilfe, wo Sie Hilfe brauchen. Einen ersten Schritt haben Sie ja schon gemacht, in dem Sie mir Ihre Mail geschickt haben. Vor allem wir Männer tun uns oft schwer damit Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn man aber jemanden hat, der einen in einer schwierigen Situation begleitet, dann lichtet sich der Nebel oft schneller, als man es selbst für möglich hält.
Ich hoffe, Ihnen fürs Erste mit dieser Mail weitergeholfen zu haben. Ich wünsche Ihnen alles Gute, und scheuen Sie sich nicht, mir einfach wieder zu schreiben!
Mit freundlichen Grüßen,

www.vordermann.at

 

Danke für Ihre Email!! Zu Ihren Fragen!!
Die Alimente betragen ca. EUR 700.
Da ich 80% meiner Tätigkeit die Beratungen im Büro mache, benötige ich auch eines. In der Wohnung habe ich zuwenig Platz für Akten usw.. Eine größere Wohnung kommt mir dann auch teuerer. Ich bezahle für meine Wohnung EUR 600 inkl. BK.. Die Büromiete beträgt EUR 300+ Strom!!
Mein Auto ist zehn Jahre alt das ich vor einem Jahr auf Kredit gekauft habe. Derzeit sind noch ca. 1.600 EUR offen. Ich braue eines für die Banktermine meiner Kunden usw… . Wenn ich dieses nun weggebe wie soll ich mir ein anderes Auto kaufen??
Im Schnitt beträgt mein Einkommen EUR 3 bis 4.000,–! Dies jedoch nur im Schnitt. Den an einem Monat habe ich nur 1.000,– dafür im nächsten umso mehr.
Ich suche seit Wochen bereits eine Tätigkeit die ich nebenberuflich machen könnte. Neben meiner Selbständigkeit. Sodass ich ein fixe Zusatzeinkommen haben. Könnten Sie mir dabei eventuell behilflich sein??
Wegen der Schulden regelt dies gerade mein Anwalt. Jedoch fallen auch dort Kosten an und das größte ist das man bei Gericht bevor überhaupt ein Ausgleich eröffnet wird Kosten von ca. 3 bis 4.000,– bezahlen muss. Ich habe kein Vertrauen zum IFS da ich bereits wegen der Scheidung mit meiner Frau dort war. Auch von meinen Kunden habe ich keine Positiven Berichte erhalten.
Gibt es keine andere Anlaufstelle?
Am liebsten würde ich Aussteigen. Das heißt meine Koffer packen und auf und davon. Ich benötige ein Einkommen von mindestens 5.000,– damit ich überlebensfähig bin. Wie es aussieht wird dies jedoch sehr Schwierig. Und Leider kommen die Alimente auch dazu.
Dies zu meiner Situation.

 

Sehr geehrter Herr S.,
ich schnappe mir direkt ein paar Punkte aus Ihrer Antwort und habe noch ein paar Fragen und Anregungen dazu:
* Bei meiner Frage aus dem letzten Mail, wie die Alimente festgesetzt wurden meinte ich eigentlich, ob Sie darüber eine Vereinbarung mit Ihrer Frau getroffen haben oder ob es eine Festlegung vom Gericht gibt?
* Wenn Sie nicht zu einer IfS-Beratungsstelle gehen wollen, dann können Sie sich an das Ehe- und Familienzentrum in Feldikirch wenden. Das EFZ ist eine Einrichtung der Diözese; lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken, falls Sie mit der Kirche nicht viel am Hut haben. Ich bin mir sicher, dass Ihnen die Mitarbeiter des EFZ trotzdem weiterhelfen können.
* Die IfS-Schuldenberatung ist hingegen die einzige in ihrem Gebiet in Vorarlberg. Allerdings ist sie unabhängig von den anderen Beratungsstellen. Wenn Sie also schlechte Erfahrungen in den IfS-Beratungsstellen gemacht haben würde ich den Schritt in die Schuldenberatung trotzdem wagen. Lassen Sie sich zumindest einmal unverbindlich beraten, das ist günstiger als bei einem Anwalt und auch unabhängiger.
* Wenn Sie einen Job neben Ihrer selbständigen Tätigkeit suchen kann ich Ihnen gerne ein paar Tipps geben. Zuerst ist es aber notwendig dass Sie mir schreiben, was für einen Beruf / welche Berufe Sie gelernt haben, was für Arbeiten Sie sich vorstellen können oder ob es ausschließlich darum geht, dabei möglichst viel zu verdienen. Wann haben Sie Zeit für einen Nebenjob und wie viele Stunden können Sie zusätzlich arbeiten? Können Sie fixe Zeiten angeben?
Es ist völlig normal, dass Sie sich mit dem Gedanken spielen, einfach abzuhauen. Sie sind sich aber sicher bewusst, dass das nicht die Lösung Ihrer Probleme wäre. Wie sehr würden Sie zB Ihre Kinder vermissen, wenn Sie sie gar nicht mehr sehen könnten?
Ich sehe Ihre Situation nicht als ausweglos. In ein paar Wochen können Sie alles in geregelte Bahnen bringen, mit der entsprechenden Hilfe. Und in ein paar Jahren ist dann alles hinter Ihnen.
Mit freundlichen Grüssen,

www.vordermann.at

 

Hier erhalten Sie zu jeder Frage eine Antwort!!!
Ich habe nach jedem Punkt eine Antwort von mir hinzugefügt. So bedanke ich mich jetzt schon für Ihre Hilfe und verbleibe.
MfG S. U.
* Bei meiner Frage aus dem letzten Mail, wie die Alimente  festgesetzt wurden meinte ich eigentlich, ob Sie darüber eine  Vereinbarung mit Ihrer Frau getroffen haben oder ob es eine  Festlegung vom Gericht gibt?
Mein Anwalt der mir den Ausgleich gemacht hat diesen Betrag eingesetzt.
* Wenn Sie nicht zu einer IfS-Beratungsstelle gehen wollen, dann  können Sie sich an das Ehe- und Familienzentrum in Feldikirch  wenden. Das EFZ ist eine Einrichtung der Diözese; lassen Sie sich  davon aber nicht abschrecken, falls Sie mit der Kirche nicht viel  am Hut haben. Ich bin mir sicher, dass Ihnen die Mitarbeiter des  EFZ trotzdem weiterhelfen können.
Ich werde es mir überlegen! Wo genau ist dieses Familienzentrum? Haben Sie eine Telefonnummer???
* Die IfS-Schuldenberatung ist hingegen die einzige in ihrem Gebiet in Vorarlberg. Allerdings ist sie unabhängig von den  anderen Beratungsstellen. Wenn Sie also schlechte Erfahrungen in  den IfS-Beratungsstellen gemacht haben würde ich den Schritt in die Schuldenberatung trotzdem wagen. Lassen Sie sich zumindest  einmal unverbindlich beraten, das ist günstiger als bei einem  Anwalt und auch unabhängiger.
Ich weiß nicht habe total kein Vertrauen zum IFS!!!
* Wenn Sie einen Job neben Ihrer selbständigen Tätigkeit suchen  kann ich Ihnen gerne ein paar Tipps geben. Zuerst ist es aber notwendig dass Sie mir schreiben, was für einen Beruf / welche Berufe Sie gelernt haben, was für Arbeiten Sie sich vorstellen können oder ob es ausschließlich darum geht, dabei möglichst viel zu verdienen. Wann haben Sie Zeit für einen Nebenjob und wie viele Stunden können Sie zusätzlich arbeiten? Können Sie fixe Zeiten angeben?
Antwort: Gelernt habe ich Maler und Anstreicher. Jedoch seit ca. 10 Jahren nicht mehr ausgeübt. Weiters habe ich einen Staplerschein. Kann jedoch jede andere Tätigkeit auch machen. Super wäre eine Stelle immer Morgens ab 05:00h. So bis ca. 12 oder 14:00h. Danach könnte ich im Büro weiterarbeiten. Es wäre ja nur für die ersten beiden Jahre bis der Ausgleich durch wäre. Ich sollte einfach etwas dazuverdienen von dem ich selber Leben kann und eventuell kleinere Rechnungen bezahlen kann.
Es ist völlig normal, dass Sie sich mit dem Gedanken spielen, einfach abzuhauen. Sie sind sich aber sicher bewusst, dass das nicht die Lösung Ihrer Probleme wäre. Wie sehr würden Sie z.B. Ihre Kinder vermissen, wenn Sie sie gar nicht mehr sehen könnten?
Antwort: Ja da haben Sie recht!! Aber ich fühle mich so alleine. Niemand ist da der mit mir zu einer Beratung gehen würde. Ich fühle mich so Schwach um zu einer Beratung zu gehen. Mir fehlt die Kraft!!
Ich sehe Ihre Situation nicht als ausweglos. In ein paar Wochen können Sie alles in geregelte Bahnen bringen, mit der entsprechenden Hilfe. Und in ein paar Jahren ist dann alles hinter Ihnen.
Antwort: Dann helfen Sie mir Bitte! Ich bin bereit Ihnen meine Nummer zu geben damit sich jemand mich anruft. Bitte helfen Sie mir!!!! Ulrich S.

Ich wollte Nachfragen, ob sie mein Mail von gestern erhalten haben!! Ich habe zu allen Ihren Fragen eine Antwort angegeben!!!
Bitte geben Sie mir Bescheid!! Mir geht es nicht gut!!

 

Sehr geehrter Herr S.,
danke für Ihre Antworten, ich habe Ihre eMail gestern noch erhalten. Es kann sein, dass wir mitunter etwas mehr Zeit brauchen, um Anfragen zu beantworten. Ich bitte Sie deshalb um etwas Geduld, es könnte auch sein, dass Sie einmal ein paar Tage auf eine Antwort warten müssen.
Ich finde es sehr gut, dass Sie sich einmal überlegen, zum Ehe- und Familienzentrum zu gehen. Das EFZ befindet sich in Feldkirch, allerdings gibt es meines auch Beratungsstellen in Bregenz und Dornbirn.
Sie haben mir wiederholt geschrieben, dass Sie kein Vertrauen zum IfS haben. Ich denke, Sie sollten nicht von den Erfahrungen, die Sie in Ihrer Trennungssituation gemacht haben, auf das ganze IfS schließen. Wenn Sie sich damals nicht gut aufgehoben fühlten, dann haben Sie die Möglichkeit nun einen anderen Berater oder eine andere Beratungsstelle aufzusuchen. Das IfS ist im Bereich der Beratung der einzige Anbieter. Die Alternative dazu wäre ein Therapeut in freier Praxis, bei dem die Stunde aber zw. ATS 800,– und 1.000,– kosten kann.
Zur Schuldenberatung noch eine Information, die ich heute herausgefunden habe: Die IfS-Schuldenberatung ist für Sie nur dann zuständig, wenn Sie schon mit dem Gedanken gespielt haben Ihre Selbständigkeit aufzugeben. Wenn Sie weiterhin selbständig bleiben wollen, dann können Sie sich nicht an diese Stelle wenden. Es gibt allerdings auch Unternehmensberater, die Erstberatungen gratis anbieten.
Zu Ihren Vorstellungen, was einen zweiten Beruf betrifft: Ihre gewünschte Arbeitszeit würde sich optimal für einen Job, in dem Sie Frühschicht machen können oder als Zeitungs- oder Briefausträger anbieten. Sie müssen allerdings selbst wissen, ob Sie das wirklich zusätzlich machen können. Zwei volle Berufe nebeneinander zu haben ist eine Belastung, die sicher nur sehr wenige Menschen schaffen. Bevor Sie diese Lösung wählen möchte ich noch einmal zu einer Beratung in der Schuldenberatung oder bei einem Unternehmensberater raten!
Herr S., ich kann gut verstehen, dass Sie sich alleine fühlen und jemanden wünschen würden, der mit Ihnen zu den Beratungen geht. Sie schreiben dass Sie sich zu schwach dazu fühlen, um alleine hinzugehen. Es ist klar, dass am Anfang, wenn man keine Erfahrungen mit solchen Beratungen hat große Angst vor dem ersten Termin besteht. Ich glaube aber auch, dass wenn Sie einmal dort waren diese Angst abgebaut werden kann und beim zweiten Termin alles nur noch halb so schlimm ist. Wenn Sie jemanden brauchen, mit dem Sie telefonieren können, dem Sie Ihre Situation einmal erzählen können, dann möchte ich Ihnen die Telefonseelsorge empfehlen. Sie können dort anonym mit einem ausgebildeten Berater oder Beraterin sprechen. Für die Telefonseelsorge wählen Sie einfach die Nummer 142, ohne Vorwahl, vom Handy aus müssen Sie die Dornbirner Vorwahl (05572) wählen.
Ich hoffe Ihnen hiermit wieder ein Stückchen weitergeholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüssen,

www.vordermann.at

 

Hallo!
Danke für Ihre Antwort. Ich werde mich zunächst an das EFZ wenden und Hoffe, das diese mir Helfen können!
Wegen dem IFS habe ich zur Zeit einfach nicht den Mut und das Vertrauen fehlt mir einfach.
Danke nochmals!!
MfG S. U.
Ich wollte nur Ihnen mitteilen, daß ich mit dem EFZ Kontakt aufgenommen habe. Diese werden mich zurückrufen und einen Termin mit mir vereinbaren.
Aber ob ich zum IFS gehe ich weiß nicht. Am liebsten würde ich vom 4 Stock springen.
Wie soll es nur weiter gehen!!
Bis bald
U. S.

 

Sehr geehrter Herr S.,
ich gratuliere Ihnen, dass Sie den Mut fanden sich beim EFZ zu melden und wünsche Ihnen weiterhin den Mut und die Kraft, auch zum ersten Termin zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir nach diesem ersten Termin berichten würden wie es war.
Alles Gute!
Mit freundlichen Grüssen

www.vordermann.at

 

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