Eifersucht

Sie goht mir fremd …

Bei diesem Zitat ist das „MIR“ das Interessanteste: „Sie goht MIR fremd.“  Dahinter steckt wohl die – unbewusste – Haltung: „Sie“ gehört mir, „sie“ ist mein Besitz.  Und das ist die Illusion. In der Liebe gibt es letztlich keine Sicherheit, keinen „Grundbuch-Eintrag“, keine Nationalgrenzen … Die Liebe ist frei wie ein Vogel, es geht ihr ums Fliegen. Und wer den Vogel ergreifen will, tötet ihn.

Das heißt: Die Eifersucht gehört ein Stück weit immer zur Liebe dazu. Der Gedanke, dass „sie“ mir nicht gehört, dass „sie“ auch gehen könnte, beflügelt schlließlich das Begehren und die Sexualität.

Und: Ein Mann, der sich von diesem Besitz-Denken allmählich lösen kann, weiß, dass das Wesentlichste die EIGENE Entwicklung, die Entdeckung der EIGENEN Persönlichkeit ist.

Selbst-Achtung ist die elementare Voraussetzung für die Achtung des Anderen / der Anderen.

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