Männer tendieren mehr zum Fleisch

Inzwischen ist aufgrund der Medienberichterstattung für uns alle klar, dass der Fleischkonsum eine große Belastung für das Klima darstellt. Dazu kommen noch grausame Bilder von Tiertransporten, die wohl niemanden unberührt lassen. Trotz aller dieser Fakten hat sich der Fleischkonsum in Deutschland, und wohl auch Österreich, nicht reduziert. Ganz nebenbei erwähnt, essen wir im Schnitt das Dreifache der empfohlenen Menge Fleisch (mehr als ein Kilogramm pro Woche!) Aktuell gibt es eine Stabilisierung auf sehr hohem Niveau. Wie geht das alles zusammen? Wie kann es sein, dass unsere Einstellungen so von unserem tatsächlichen Verhalten abweichen?

Wer theoretisch weiß, wie er sich gesünder oder umweltfreundlicher ernähren könnte, ändert zuerst einmal gar nichts, sondern hat ein schlechtes Gewissen. Gewohnheiten lassen sich nur ändern, wenn Menschen die nötige Bildung, Ruhe, Kraft und finanziellen Freiraum haben. Dazu kommt noch, dass der Fleischkonsum tief in unserer Kultur verankert ist. Für viele ist Fleisch essen gemeinschaftsstiftend. Denken Sie nur an die vielen Rituale im Familien- und Freundeskreis, bei denen Fleischkonsum ganz selbstverständlich dazugehört. Die meisten Verbraucher wollen keine Tiere töten, aber Tiere essen. Vier bis acht Prozent Vegetarier in unserer Gesellschaft sind zu wenig, um hier eine politische Veränderung zu bewirken. Vielleicht zehn Prozent? Bleiben wir gemeinsam am Thema dran, die Veränderungen von Lebensgewohnheiten ist oft „Löcher bohren in dicke Bretter“.

Lesen Sie mehr dazu im Interview mit Daniel Kofahl

 

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